Wirtschaft stärken. Zukunft sichern.
Die Wirtschaft im Kreis Steinfurt ist resilient und dynamisch: Mehr als 16.000 Unternehmen, ein dichtes Netz aus Industrie, Handwerk und innovativen Mittelständlern - verwurzelt in der Region, wettbewerbsfähig weit darüber hinaus.
Doch die herausfordernden Entwicklungen des Jahres 2025 sind trotz der guten Substanz auch im Kreis Steinfurt spürbar: Es fehlen Fachkräfte, hohe Energiekosten belasten die Betriebe, Digitalisierung und KI verändern ganze Branchen. Und globale Lieferketten machen deutlich, wie verletzlich auch starke Regionen sein können. Wer sich heute nicht anpasst, verliert morgen den Anschluss.
Die WESt begleitet Unternehmen in diesem Wandel: Als Netzwerker, Brückenbauer und Impulsgeber bringen wir zusammen, was den Standort stärkt: Unternehmen, Hochschulen, Talente und Fördermöglichkeiten. Nicht von außen, sondern mitten aus dem Kreis heraus.
Ihr Dr. Martin Sommer Landrat des Kreises Steinfurt
Ihr Christian Holterhues, Geschäftsführer WESt mbH
Wir unterstützen Gründende, Unternehmen und Kommunen im Kreis Steinfurt.
In 2025 haben wir
Erfahren Sie in unserem Geschäftsbericht, was wir in 2025 für den Kreis Steinfurt bewirkt haben.
Wo wir stehen:
Die geopolitischen Unsicherheiten und die bundesweit anhaltende Konjunkturschwäche zeigen auch in unserer Region ihre Auswirkungen.
Die Herausforderungen sind groß. Im überregionalen Vergleich schneiden wir im Kreis Steinfurt jedoch sehr gut ab!
Mehr denn je stehen wir an einem Wendepunkt – mit großen Herausforderungen, aber auch außergewöhnlichen Chancen.
Anpassungsfähigkeit, Resilienz sowie der Wille, Transformation aktiv zu gestalten, sind dabei zentrale Erfolgsfaktoren.
Als Wirtschaftsförderung setzen wir genau hier an, mit dem Ziel, Unternehmen optimal zu unterstützen und den Standort zukunftsfähig zu machen.
Christian Holterhues
Wo wir stehen:
Unternehmensgründungen im Kreis Steinfurt in 2025 ingesamt
Damit belegt der Kreis Steinfurt münsterlandweit bei den Unternehmensgründungen den Spitzenplatz. (Quelle IHK/IT.NRW)
Die WESt ist zertifiziertes STARTERCENTER NRW für den Kreis Steinfurt und steht allen Gründungsinteressierten als neutrale Anlaufstelle kostenfrei zur Verfügung.
Die WESt-Gründungsberaterinnen Alina Overfeld (r.) und Mechthild Leiwering-Hillers (l.) begleiten Gründungsvorhaben und beraten vor und nach erfolgter Existenzgründung.
Einzelberatungen
führte das Gründungsteam in 2025 (VJ: 283) - davon 142 Fälle mit Arbeitslosengeld I- und 11 Fälle mit Bürgergeld-Bezug. Die hohen Zahlen resultieren aus der engen Kooperation mit der Arbeitsagentur.
Der Fokus lag dabei auf dem Dienstleistungssektor (34 %), gefolgt von Freiberuflern (20 %), Handwerk (14 %), Handel (11 %), Gastgewerbe (8 %) und Industrie (1 %). (12 % keine Angabe)
Die persönlichen Gründungsberatungen finden bei der WESt in Steinfurt wie auch regelmäßig vor Ort in den Kommunen des Kreises Steinfurt statt.
Fördermittel im Bereich Gründung akquiriert:
Der Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit ist eine „Anschubfinanzierung“ für die ersten sechs Monate der Selbstständigkeit und kann danach für weitere neun Monate verlängert werden. Die WESt ist eine sogenannte „fachkundige Stelle“, die nach entsprechender Prüfung des Gründungsvorhabens eine Tragfähigkeitsbescheinigung ausstellt. Diese finanzielle Unterstützung kann gerade in den Anfängen einer Selbstständigkeit sehr hilfreich sein.
Die WESt ist eines der 36 akkredierten Gründungsnetzwerke NRW, die eine Förderempfehlung für das Gründungsstipendium ausstellen können. Das Gründerstipendium NRW ist eine Initiative des Wirtschaftsministeriums des Landes. Stipendiaten erhalten ein Jahr lang eine Unterstützung von 1.200 Euro pro Monat. Ziel ist es, Gründende vor und zu Beginn ihrer Existenzgründung zu unterstützen, sodass sie in dieser anspruchsvollen Phase den Freiraum haben, sich voll und ganz auf die Vorbereitung und Umsetzung ihrer Geschäftsidee zu konzentrieren.
Gründungsberaterin Alina Overfeld mit Elena und Ricarda Weber
LOPPI ist ein ganzjähriger Indoor-Kinderflohmarkt mit festen Öffnungszeiten – wie ein normales Geschäft, nur nachhaltiger. Familien können bei LOPPI Verkaufsregale mieten und ganz unkompliziert gut erhaltene Kleidung, Spielsachen und Ausstattung weiterverkaufen. LOPPI hat sich in Rheine so toll entwickelt, dass die Unternehmerinnen Anfang 2026 eine weitere Filiale in Münster eröffnen konnten.
Teilnehmende an Gründungsveranstaltungen
Die WESt bietet - teils in Kooperation mit Partnerinstitutionen - regelmäßig Veranstaltungen rund um das Thema Gründung an, an denen in 2025 rd. 300 Interessierte teilgenommen haben:
Das Gründungsteam erhält wertvolle Unterstützung durch die Wirtschaftssenioren Osnabrück e.V. Als ehemalige Führungskräfte aus der Wirtschaft beraten sie ehrenamtlich zu den Themen Existenzgründung, Unternehmenssicherung und Unternehmensnachfolge. In Kooperation mit der WESt bieten sie im Kreis Steinfurt kostenfreie Beratungen und Seminare, darunter das Format „1 × 1 der Selbstständigkeit“, an.
Unterstützung für ökologisch und/oder sozial nachhaltige Gründungsvorhaben
Mit dem im März 2024 gestarteten Verbundprojekt "Grünes Gründen Münsterland" möchten wir den regionalen Transformationsprozess durch innovative, ökologisch wertvolle Gründungsvorhaben vorantreiben. Das Projekt wird im Rahmen des EFRE-Aufrufs „Regio.NRW“ gefördert. Der Projektlead liegt beim Münsterland e.V., der mit acht Projektpartnern zusammenarbeitet. Das Projektvolumen für die WESt beträgt ca. 76.000 €, davon 80 % Förderung.
Das Projektteam möchte mit zielgerichteten Angeboten Gründende für das Thema Nachhaltigkeit begeistern, zum Umdenken bewegen und Gründungsideen unterstützen, die einen Beitrag zur ökologischen Transformation leisten.
Die WESt ist Partnerin des münsterlandweiten Projekts unter dem Lead des Münsterland e.V.
In 2025 fanden vielfältige Aktivitäten statt:
Unter diesem Titel findet regelmäßig ein 20minütes Online-Meeting statt mit dem Fokus auf verschiedene Facetten der Nachhaltigkeit im Business - eine spannende Mischung aus Theorie und Praxis.
Dieses Format dient als Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu nachhaltigen Gründungen.
Der Workshop vermittelte praxisnahe Einblicke in die Arbeit mit dem Business Model Canvas, einem der effektivsten Werkzeuge zur Entwicklung und Visualisierung von Geschäftsmodellen.
Gründungsberaterin Alina Overfeld begleitete die Gründerin Gudrun Denker zu einem professionellen Produktshooting, das im Rahmen des Projektes Grünes Gründen kostenfrei ermöglicht werden konnte. Die selbstständige Ergotherapeutin aus Emsdetten hat ein innovatives Küchenhilfsmittel geschaffen, das Menschen mit motorischen Einschränkungen mehr Selbstständigkeit im Alltag ermöglicht. Solche durchdachten und alltagsrelevanten Produktideen verdienen eine professionelle Präsentation.
Das Projekt wird von der WESt in Zusammenarbeit mit Lernen fördern e.V. und der Kreissparkasse Steinfurt umgesetzt, die auch finanziell unterstützen. Der größte Teil der Mittel stammt aus dem EU-Förderprogramm LEADER.
Das LEADER-Projekt "Zukunft unternehmen!" zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler im Kreis Steinfurt ab Klasse 9 für Social Entrepreneurship zu sensibilisieren.
Durch Workshops an Schulen sollen die Jugendlichen lernen, wie wirtschaftliches Handeln und gesellschaftliches Engagement zusammenwirken können. Sie erwerben praxisnah unternehmerische Kompetenzen, indem sie eigene nachhaltige und soziale Geschäftsideen entwickeln.
Projektpartnertreffen zum Auftakt im Februar 2025
Projektschritt 1: Ausbildung
Trainerinnen und Trainer ausgebildet
Kooperationspartner und zuständig für die Trainerausbildung ist die SEED (Social Entrepreneurship Education) aus Kiel.
In 2025 konnten 23 engagierte Personen - darunter Gründerinnen, Unternehmerinnen und Unternehmer, Coaches, Lehrkräfte und Studierende als Trainerinnen und Trainer ausgebildet werden.
Projektschritt 2: Workshops in Schulen
Schulen machen mit
Aufnahme der Zusammenarbeit mit 9 Schulen im Kreis Steinfurt. Insgesamt 16 Workshops sind geplant. Der erste Workshop fand bei den Technischen Schulen in Steinfurt statt. Insgesamt fanden in 2025 vier Workshops statt.
Der Workshop zum Thema Social Entrepreneurship war für unsere Schülerinnen und Schüler eine große Bereicherung. Die beiden Trainer haben mit ihrer offenen, motivierenden Art gezeigt, wie aus eigenen Beobachtungen konkrete Ideen und überzeugende Pitches entstehen können. Besonders wertvoll war die Erfahrung, dass jede und jeder selbst Veränderungen anstoßen kann: ein inspirierender Tag voller Gründer*innengeist.
Christina Klümper, Technische Schulen Steinfurt
Wir unterstützen Unternehmen bei der Auswahl geeigneter Förderprogramme für die jeweiligen spezifischen Vorhaben und begleiten bei Bedarf die Antragstellung. Dieser Service hilft Unternehmen dabei, finanzielle Unterstützung zu erhalten und Investitionen erfolgreich zu realisieren.
Varvara Leinz (Unternehmensservice) in einer Beratung.
Anfragen nach Förderprogrammen
hat die WESt in 2025 erhalten, die Nachfrage bewegt sich somit auf dem Vorjahresniveau. Daraus resultierten 125 individuelle Beratungstermine vor Ort, per Videokonferenz oder telefonisch. Unternehmen begrüßen eine schnelle & flexible Kommunikation.
TOP-Themen 2025 waren die zentralen Transformationsfelder im Mittelstand:
Die WESt bietet Informationsveranstaltungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen an und schafft inspirierende Networking-Angebote.
Veranstaltungen im Bereich Unternehmensservice
wurden in 2025 mit weiteren Partnerinnen und Partnern, insbesondere den benachbarten Wirtschaftsförderungsgesellschaften, organisiert und erfolgreich durchgeführt.
Ca. 80 % der Veranstaltungen fanden online statt, 20 % in Präsenz.
Eine Auswahl:
Diese etablierte Veranstaltungsreihe von WESt und der Initiative TRAIN wurde auch in 2025 erfolgreich fortgesetzt. Stark nachgefragt waren insbesondere die Einsteiger-Webinare zur Nutzung öffentlicher Programme sowie das Thema Fördermittel im Bereich Qualifizierung und Weiterbildung.
Das Unternehmerinnennetz Kreis Steinfurt ist eine etablierte und beliebte Plattform für Austausch, Vernetzung und Kooperation von unternehmerisch aktiven Frauen untereinander.
Drei erfolgreiche Unternehmerinnentreffen mit insgesamt 260 teilnehmenden Gründerinnen, Freiberuflerinnen, Selbstständigen und Frauen in Führungsposition aus der Region haben in 2025 stattgefunden, und zwar in Hörstel, Ibbenbüren und Rheine.
Unternehmerinnennetz-Treffen bei KTR Systems GmbH in Rheine
Fachimpulse mit Fokus auf praktische KI-Anwendungen im Unternehmen, Diskussion & Erfahrungsaustausch
Im Mai 2025 fand die Auftaktveranstaltung des neuen KI-Stammtisches im Kreis Steinfurt in Rheine statt. Drei weitere Treffen mit jeweils über 100 Teilnehmenden fanden in Lengerich, Laer und Emsdetten statt. „Wir sind begeistert von der Resonanz auf unser neues Format "KI-Stammtisch im Kreis Steinfurt" und stellen fest: Das Interesse an Künstlicher Intelligenz ist da, genauso wie der Bedarf an Austausch, Orientierung und konkreten Impulsen", so Varvara Leinz. Starke Unternehmen treffen auf innovative Start-ups, erfahrene Expertinnen und Experten und exzellente Forschungseinrichtungen. Beste Voraussetzungen also, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.
Ich war gestern Teilnehmer des KI Stammtisches und möchte mich herzlich bedanken. Tolles Thema, guter Referent, super Lokalität.
Hilfreich ist die gebotene Gelegenheit, sich lokal zu vernetzen. Nimmt ein wenig die Unsicherheit, die man bei dem Thema hat. Der Wille und die Neugierde Use Cases anzugehen, ist jedenfalls geweckt!
Feedback eines Veranstaltungsteilnehmers
KI-Experte und Referent Michael Berndt
Wir wollen mit dem KI-Stammtisch einen Rahmen bieten – für vertrauensvolle Gespräche, gemeinsame Erfahrungen und ein starkes regionales Netzwerk.
Christian Holterhues
EU-Projekt ESG4SMEs
Die Abkürzung „ESG“ steht für "Environmental, Social and Governance", auf Deutsch: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Diese drei Säulen werden verwendet, um die Nachhaltigkeit sowie die ethischen Auswirkungen eines Unternehmens oder einer Organisation zu bewerten.
„Umwelt“ betrifft die Art und Weise, wie ein Unternehmen mit der natürlichen Umwelt interagiert, einschließlich seiner Praktiken bezüglich Umweltschutz, Ressourcennutzung und Klimawandel.
„Soziales“ bezieht sich auf die Beziehungen des Unternehmens zu seinen Mitarbeitern, Lieferanten, Kunden und den Gemeinschaften, in denen es tätig ist. Dazu gehören Themen wie Arbeitnehmerrechte, soziale Gerechtigkeit und Beiträge zur Gemeinschaft.
„Unternehmensführung“ umfasst die internen Systeme, Praktiken und Richtlinien, die bestimmen, wie ein Unternehmen geführt und kontrolliert wird. Dazu gehören u. a. Unternehmensethik, Transparenz, Geschäftspraktiken und Aktionärsrechte.
Auf EU-Ebene und in Deutschland ist das ESG-Konzept in mehrere gesetzliche Rahmen eingebettet (darunter EU-Taxonomieverordnung, Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) oder Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK)).
Das EU-Projekt ESG4SMEs unterstützt kleine und mittlere Unternehmen im Agri-Food-Bereich bei ihrer nachhaltigen Transformation entlang der ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung). Ziel ist es, Betriebe fit für steigende regulatorische Anforderungen zu machen und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Die WESt ist Projektpartnerin des internationalen Projektkonsortiums, das gemeinsam an Maßnahmen arbeitet, um die Kompetenzen und Fähigkeiten von Unternehmensverantwortlichen im Themenfeld ESG zu stärken.
- Entwicklung des Profils des ESG-Managers und eines ESG-Lehrplans;
- Entwicklung und Pilotierung eines Kurses für berufliche Bildung im Themenfeld ESG-Transformation von KMUs;
- Entwicklung eines Simulationsspiels (App) zur Verbesserung der Kompetenzen und Fähigkeiten von Unternehmensverantwortlichen im Themenfeld ESG;
- Erstellung eines Policy-Handbuchs mit Empfehlungen für politische Entscheidungsträger zur Förderung der ESG-Praktiken und zur Verfechtung des ESGM-Profils auf EU-Ebene.
Internationales Projekttreffen in Münster
Entwickelt wurden bereits das Profil des ESG-Managers und ein ESG-Curriculum - beides steht auf der Website zum Download bereit. In 2025 wurden die Weiterbildungsmodule und die Inhalte der App fertiggestellt, die Materialien in die Landessprachen der Partnerländer übersetzt und über eine Online-Plattform öffentlich zugänglich gemacht.
Das Projektkonsortium traf sich im Juli 2025 in Münster beim Leadpartner ACEEU (Accreditation Council for Entrepreneurial and Engaged Universities). Für den Kreis Steinfurt nahmen Varvara Leinz, Unternehmensservice WESt mbH, und Ursula Wermelt, Projektkoordinatorin energieland2050 e.V. teil. Das Programm umfasste mehrere Vorträge, Führungen, Austauschrunden und Workshops.
Projekt WiReSt
Das Vorhaben „Wirtschaftliche Resilienz im Kreis Steinfurt (WiReSt)“ wurde innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung gefördert. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH (WESt mbH), die die Projektleitung innehatte, und der FH Münster.
Lieferengpässe, volatile Rohstoffmärkte und fragile globale Wertschöpfungsketten prägen zunehmend den Unternehmensalltag. Lieferketten-Resilienz ist heute eine zentrale Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen im Kreis Steinfurt benötigen hierfür praxisnahe, regional verankerte Unterstützung.
Das gemeinsam mit der FH Münster umgesetzte Projekt WiReSt - Wirtschaftliche Resilienz im Kreis Steinfurt - hat praxisnahe Instrumente zur Stärkung resilienter Lieferketten entwickelt. Ziel war es, durch anwendungsorientierte Methoden, digitale Tools und gezielten Wissenstransfer Unternehmen wirksam zu befähigen. Begleitet wurde das Vorhaben durch einen Projektbeirat mit zentralen Akteuren aus Wirtschaft und Verwaltung.
Insgesamt fast 170 Teilnehmende bereicherten die Inhalte und Diskussionen der 6 Praxisworkshops im Projektverlauf und der abschließenden Ergebnispräsentation bei der Schmitz Cargobull AG im Februar 2025.
Die Entwicklung und Optimierung des Frühwarnsystems wurde durch das Engagement von 5 Pilotunternehmen maßgeblich mitgestaltet.
Im Januar 2025 erfolgte die Vorstellung und fachliche Diskussion der Regionalanalyse mit den kommunalen Wirtschaftsförderungen und Bauleitplanungen der Kommunen sowie der Regionalplanung der Bezirksregierung. Überregionale Aufmerksamkeit und Anerkennung erlangten die Projektergebnisse beim Forum Deutscher Wirtschaftsförderungen in Frankfurt im November 2025 vor einem großen Fachpublikum.
- Regionale Risikoanalyse & Methodik
- Quick Checks zur Selbstbewertung
- Strategiedokument & Praxis-Guide
- Frühwarnsystem
- Globales Analyse-Dashboard
- Digitalisierung
- Risikomanagement
- Lieferantenmanagement
- Globale Lieferketten
- Regionale Lieferketten
- Innovationsmanagement
Resilienz entsteht durch funktionale Schnittstellenakteure, belastbare Daten, intelligente Tools und starke regionale Netzwerke.
- Eine einheitliche „Supply Chain der Zukunft“ existiert nicht – entscheidend sind Struktur, Lernfähigkeit und Innovationskultur.
- Resilienz ist ein Gemeinschaftsprojekt innerhalb von Unternehmen und in der Region.
- Es braucht keine Perfektion, sondern Mut zum ersten Schritt – und den richtigen Impuls zur richtigen Zeit.
Projektkoordinatorin Mechthild Leiwering-Hillers
Projekt DIGIFABS
Das Projekt “DigiFaBs Digital Change Agents for Food and Beverage SMEs” wird durch die EU-Erasmus-Partnerschaften für Innovationsallianzen finanziert und von der FH Münster koordiniert. Das Projekt bringt ein Konsortium von 14 Partnern aus sieben europäischen Regionen zusammen. Dazu gehören fünf Hochschuleinrichtungen, zwei Berufsbildungseinrichtungen, vier KMU, eine regionale öffentliche Einrichtung, ein Sozialpartner und eine NGO, die alle daran arbeiten, den Food- & Beverage-Sektor voranzubringen. Die Lebensmittel- und Getränkeindustrie ist der größte Produktionssektor in der Europäischen Union.
Die DigiFABS-Bootcamps unterstützten Unternehmen aus der Lebensmittel- und Getränkebranche dabei, digitale und nachhaltige Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln. In interaktiven Online-Sessions standen Themen wie KI, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und resiliente Geschäftsmodelle im Fokus. Die Unternehmen profitierten besonders vom Austausch mit Hochschulen, praxisnahen Workshops und neuen Innovationspotentialen.
Im Rahmen der DigiFABS Sommerschule kamen Studierende der FH Münster mit Studierenden aus mehreren europäischen Ländern in der Slowakei zusammen, um gemeinsam an digitalen Innovationen für die Lebensmittel- und Getränkebranche zu arbeiten. In Workshops und Teamprojekten sammelten die Teilnehmenden internationale Praxiserfahrung und entwickelten gemeinsam neue Ideen für die digitale Transformation von Unternehmen.
Die SME Goes Digital Challenge brachte Unternehmen, Hochschulen und Studierende zusammen, um praxisnahe digitale Lösungen für Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkebranche zu entwickeln. In interdisziplinären Teams arbeiteten die Teilnehmenden an realen Herausforderungen aus den Unternehmen – von der Ideenentwicklung bis zum finalen Pitch. Aus dem Kreis Steinfurt nahm u. a. die Essmanns Backstube GmbH aus Altenberge teil. Für die Unternehmen bot die Challenge die Möglichkeit, neue Perspektiven, innovative Ansätze und konkrete Lösungsideen für ihre digitale Transformation zu erhalten. Gleichzeitig entstand ein direkter wertvoller Austausch mit Studierenden und Lehrenden der FH Münster.
Das DIGIFABS-Konsortium tagte 2025 in Irland. Für die WESt nahm Sonja Raiber an dem Projektpartnertreffen teil. Die Verantwortlichen präsentierten den aktuellen Stand ihrer Arbeitspakete.
Gerade kleine und mittlere Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt bekommen so wertvolle Impulse im Bereich der digitalen Transformation.
Sonja Raiber
Die WESt ist aktuell Partnerin bei folgenden nationalen und internationalen Förderprojekten:
Folgendes weiteres Projekt hat die WESt in 2025 betreut:
Die Landesregierung NRW startete im Jahr 2021 mit ersten Maßnahmen zur Umsetzung der Engagementstrategie. Hierzu gehört auch das Förderprogramm "2.000 x 1.000 Euro für das Engagement".
In der Förderperiode 2025 übernahm die WESt die Betreuung des Projektes. Viele schöne Ideen, die im Rahmen des Schwerpunktes "Engagiert in die Zukunft - junges Engagement fördern und neue Projekte gestalten" bei uns eingereicht wurden, konnten gefördert werden.
Der Projektaufruf des Landes ist ein Instrument, um die Regionen beim Ausbau und der Weiterentwicklung ihrer Stärken zu unterstützen. Es sollen Vorhaben gefördert werden, die einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, regionale Transformationsprozesse mit Blick auf die spezifischen Profile der Regionen erfolgreich zu gestalten.
Gesamtvolumen: ca. 13 Mio. € für die Region Münsterland
WESt an 4 neuen Projekten mit einem Gesamtvolumen von 5 Mio. € beteiligt:
Projektstarts geplant ab Quartal II/2026
TRAIN ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft mit dem Ziel, das Innovationspotenzial der Unternehmen im Kreis Steinfurt zu stärken. Die Initiative wurde 2001 von der FH Münster und der WESt ins Leben gerufen. Zum TRAIN-Team gehören Stefan Adam, Luana Sommer und Sarah Schönfelder.
Im Jahr 2025 führte TRAIN etwa 30 Beratungsgespräche im Bereich Innovation und Förderung mit Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt durch, u. a. im Rahmen der Reihe "Wirtschaft vor Ort", einer gemeinsamen Aktion der WVS und WESt. Stefan Adam informierte hierbei über die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit der FH Münster.
Prof. Dr.-Ing. Miriam Laubrock stellte die Labore für Werkstoff-, Füge- und Oberflächentechnik sowie die aktuellen Forschungsschwerpunkte vor.
34 Veranstaltungen mit rund 1.900 Anmeldungen hat das TRAIN-Team – teils in Kooperation mit weiteren Partnern – im vergangenen Jahr organisiert. Im Rahmen von verschiedenen informativen Veranstaltungsformaten wird ein enger Austausch zwischen Hochschule und Wirtschaft gefördert und die unterschiedlichen Kompetenzen werden gewinnbringend miteinander vernetzt. Im folgenden einige Beispiele:
Mit der WESt wurde gemeinsam die Reihe #Chefsache fortgeführt. Dabei ging es um die Themen „KI im Unternehmen“ bei der CLK GmbH in Altenberge und „IT-Sicherheit von eingebetteten Systemen“ auf dem Technologie-Campus Steinfurt der FH Münster mit dem Praxispartner Elmos Semiconductor SE, der mit Mitarbeitenen im GRIPS III ansässig ist.
Im Fokus dieser Veranstaltungsreihe stehen Impulse und Best-Pracice-Beispiele aus Wirtschaft und Wissenschaft zu aktuellen (Zukunfts-)Themen.
In 2025 starteten die Initiative TRAIN und die WESt mbH mit dem neuen Format #Laborgespräch. Ziel ist es, den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern, gemeinsame Innovationspotenziale zu erschließen und über die individuellen Anforderungen aus der unternehmerischen Praxis zu sprechen.
Folgende Labore öffneten in 2025 für Fach- und Führungskräfte aus dem Kreis Steinfurt ihre Türen:
- Labor für Kunststofftechnologie und Makromolekulare Chemie
- Labor für Werkstofftechnik, Fügetechnik und Oberflächentechnik
Das Dialogformat fand in 2025 zweimal statt, und richtete sich an Personalverantwortliche wie auch an Studierende. Gemeinsam arbeitet man an den Themen Personal, Recruiting und Fachkräftemangel, diskutierte und tauscht sich aus. Der Fokus des jeweiligen Treffens wird mit den HR-Verantwortlichen gemeinsam erarbeitet und mit Praxisbeispielen von Unternehmen hinterlegt. Wissenschaftlicher Input kommt aus der FH Münster.
Diese Workshop-Reihe bietet mittelständischen Fach- und Führungskräften aus dem Münsterland konkrete Unterstützung, um ihre Innovationskraft zu stärken.
In insgesamt sechs Veranstaltungen gaben Expertinnen und Experten einen Überblick über die wichtigsten Grundlagen und Erfolgsfaktoren zur Steigerung der Innovationsfähigkeit des eigenen Unternehmens.
Fokus Innovation ist ein gemeinsames Veranstaltungsangebot der Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf, der TAFH Münster GmbH sowie des Mittelstand-Digital Zentrums Lingen.Münster.Osnabrück.
Berufsperspektiven für vor allem MINT-Studentinnen schärfen, Netzwerke aufbauen, andere Frauen unterstützen, ihnen Tipps geben, sie mit den Geschichten des eigenen Werdegangs inspirieren und eine Brücke für die eigene Karriere bauen: Darum ging es in der zweiten Auflage von WOMEN@Campus.
Das Event brachte Studentinnen, Professorinnen und Lehrbeauftragte, Beschäftigte, Gründerinnen, Frauen in Leitungspositionen und in MINT-Berufen aus dem Münsterland auf dem Technologie-Campus Steinfurt zusammen.
Die FH Münster und das TRAIN-Team richteten in 2025 zum zweiten Mal den Regionalwettbewerb Jugend forscht & Jugend forscht junior für das Münsterland aus und brachte dazu insgesamt 194 Schüler und Schülerinnen mit 96 Projekten in den Fachbereichen Physik, Chemie, Biologie, Technik, Mathematik und Informatik, Geo- und Raumwissenschaften sowie Arbeitswelt auf dem Technologie-Campus Steinfurt zusammen.
Der Jugend forscht Regionalwettbewerb Münsterland ist der zweitgrößte in NRW. Wer hier gewinnt, qualifiziert sich für den Landeswettbewerb, die dortigen Sieger wiederum qualifizieren sich für den Bundesentscheid. Jugend forscht ist Deutschlands größter Nachwuchswettbewerb in Naturwissenschaften und Technik.
Zusammen mit der Effizienz-Agentur NRW und weiterer Partner unterstützte TRAIN bei der Planung und Durchführung des Effizienz Forum Wirtschaft 2025 auf dem Technologie-Campus Steinfurt der FH Münster. Über 300 Personen besuchten die Fachvorträge und die Ausstellung zu ressourceneffizienter Wirtschaftsweise.
Das Forum ist die von zahlreichen regionalen Partnern aus dem Münsterland etablierte Plattform für die Vernetzung von Unternehmern, Unterstützern und Anbietern praxisorientierter Lösungen mit dem Ziel, Material-, Energie- und CO2-Einsparungen in produzierenden Unternehmen zu realisieren.
Am Stand der WESt beim FH-Firmentag 2025
84 Unternehmen verschiedener Größenordnung, - sowohl regional als auch weltweit agierende Player - nahmen an dem Firmentag 2025 teil, darunter 24 aus dem Kreis Steinfurt. Auch die WESt war mit einem eigenen Stand vertreten, um auf die vielfältige Unternehmenslandschaft im Kreis Steinfurt sowie auf aktuelle Stellenausschreibungen aus der Wirtschaft aufmerksam zu machen.
Aktuelle Projekte, an denen Unternehmen aus dem Kreis Steinfurt beteiligt sind
Kick off zum Projektstart NanoDetect
Das Anfang 2025 gestartete deutsch-niederländische Forschungsprojekt unter Federführung der FH Münster widmet sich über vier Jahre der Verbesserung eines neuartigen In-vitro-Diagnoseverfahrens, der sogenannten Relaxometrie. Dabei werden Nanodiamanten als optische Sensoren in lebende Zellen eingebracht, um damit einzelne Tumorzellen mit abweichendem Stoffwechsel zu identifizieren. Beteiligt ist neben der FH Münster, der TAFH Münster GmbH und Partnern aus Groningen, Osnabrück und Leipzig auch das Unternehmen Jüke Systemtechnik GmbH aus Altenberge. Hier fließen von der Gesamtfördersumme in Höhe von ca. 3,4 Mio. € ca. 1,5 Mio. € in den Kreis Steinfurt.
In diesem deutsch-niederländischen Projekt werden über vier Jahre drei innovative Werkzeuge für eine präzise Markierung und chirurgische Entfernung von Tumoren im Verdauungstrakt entwickelt. Von den ca. 3,4 Mio. € an Fördermitteln fließen ca. 1,3 Mio. € an die Partner aus dem Kreis Steinfurt (FH Münster (Fachbereich Physikingenieurwesen), Stiftung Mathias-Spital Rheine, KánMedim UG).
sind in 2025 gestartet: KlärKraftWende und FHeat-Connect. Sie werden mit ca. 1,75 Mio. € durch die EU und das Land NRW gefördert.
In FHeat.connect wird ein digitales, frei zugängliches Planungswerkzeug für Wärmenetze entwickelt, das speziell auf kleine und mittlere Kommunen zugeschnitten ist. Das Projekt soll dabei unterstützen, die Wärmewende schnell und fundiert umzusetzen. Ziel ist es, den Ausbau treibhausgasneutraler Wärmenetze zu erleichtern und damit die regionale Wertschöpfung und Versorgungssicherheit langfristig zu verbessern. Gleichzeitig soll Wärme für die Verbraucherinnen und Verbraucher bezahlbar bleiben.
Im Vorhaben KlärKraftWende stehen die kommunalen Kläranlagen im Münsterland im Fokus. Am Beispiel von vier kommunalen Kläranlagen untersuchen Prof. Brügging und sein Team, wie sich erneuerbare Energien, Speichertechnologien, integrierte Abwärmenutzung und die Erzeugung von grünem Wasserstoff technisch und wirtschaftlich sinnvoll kombinieren lassen.
Food Empowerment ist ein weiteres Projekt, das in 2025 startete mit dem Ziel, nachhaltige Ernährungskonzepte im Rheinenser Quartier Schotthock zielgruppengerecht und kultursensibel zu etablieren, wobei ein Schwerpunkt auf den beteiligten Schulen liegt.
Insgesamt konnten so in Summe fünf größere Vorhaben mit einem Fördervolumen von ca. 5 Mio. € für die FH Münster und ihre Partner aus dem Kreis Steinfurt akquiriert werden.
Stefan Adam, TRAIN
Ein wichtiger Baustein im Kreis Steinfurt ist die MINT-Förderung, denn seit Jahren herrscht insbesondere in diesem Bereich ein deutlicher Mangel an Nachwuchskräften. Der MINT-Herbstreport 2025 vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) offenbart eine Lücke von über 160.000 MINT-Fachkräften deutschlandweit - ein struktureller Engpass, der sich auch auf Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Klimaschutz auswirkt. Frauen sind dabei deutlich unterrepräsentiert. MINT - das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
Das Fachkräfte-Team Gabi Wenke (r.) und Dr. Wiebke Wesseling (l.)
Unternehmen mit den potentiellen Nachwuchskräften von Morgen zusammenzubringen und jungen Menschen spannende Einblicke in MINT-Ausbildungs- oder (duale) Studiengänge zu bieten - das steht im Fokus des zdi-Zentrums Kreis Steinfurt.
Mit praxisnahen Angeboten in Unternehmen und Schulen erhalten Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Berufswelt und Unternehmen kommen frühzeitig in Kontakt mit potentiellen Nachwuchskräften. Dadurch wird langfristig der Nachwuchs auf Kreisebene gesichert.
Partnerinnen und Partner
gehören zum Netzwerk (VJ: 276), welches das zdi-Zentrum Kreis Steinfurt seit der Gründung in 2014 auf- und stetig weiter ausgebaut hat. Dazu zählen
Die Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks ist sehr positiv und produktiv. Die Netzwerkmitglieder engagieren sich sowohl inhaltlich als auch organisatorisch in der Projektarbeit. Schulen und Unternehmen werden bewusst aktiv in die Konzipierung der Maßnahmen einbezogen.
Im Bereich der MINT-Förderung und Nachwuchsgewinnung setzen wir insbesondere auf Angebote wie MINT-Rallyes, MINT-Patenschaften, Praxis-Workshops für Lehrpersonen etc.
Zudem bietet uns das Förderprogramm zdi-BSO-MINT die Möglichkeit, bei Maßnahmen zur vertieften Berufs- und Studienorientierung im MINT-Bereich zu unterstützen. Die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW tragen das Programm jeweils hälftig.
Fortgeführt wurde in 2025 auch die Zusammenarbeit mit der FH Münster beispielsweise im Rahmen des Projekts "Richtungswechsel", das sich schwerpunktmäßig mit der Vermittlung von Studienabrecherinnen und Studienabbrechern sowie der Bewerbung dualer Studiengänge befasst.
Unternehmen und Fachkräfte von Morgen zusammenbringen:
Unternehmen kommen für einen Vormittag in die Schule und stellen sich und ihre Berufe sowie (dualen) Studiengänge in praxisnahen Workshops vor.
Unternehmen bei MINT-Rallyes dabei
und damit 8 mehr als im Vorjahr. Die Nachfrage seitens der Unternehmen wie auch der Schulen ist unvermindert hoch.
MINT-Rallyes bieten sowohl wertvolle Impulse als auch konkrete Ergebnisse in Form von Praktika, die Jugendliche aufgrund ihrer Erfahrungen anschließend bei den teilnehmenden Unternehmen absolvierten.
Die in Steinfurt entwickelten Konzepte der MINT-Rallye wie auch der MINT-Ideathon wurden als Best-Practice-Beispiele für andere zdi-Netzwerke bei zdi.NRW aufgenommen. Hieraus ergaben sich in 2025 zahlreiche Anfragen und Austauschtreffen mit anderen zdi-Netzwerken aus NRW.
Dieses neue Format fand in Kooperation mit dem Jobcenter AöR des Kreises Steinfurt in den Räumlichkeiten der Kreishandwerkerschaft Steinfurt Warendorf in Rheine statt. Um sich ein Bild von diesem Event zu machen, hospitierte Georg Mertens vom NRW-Wissenschaftsministerium, der sich sehr beeindruckt zeigte.
Interessierte informierten sich
und nutzten die Gelegenheit, regionale Unternehmen und ihre Ausbildungs- und Stellenangebote kennenzulernen. 44 davon haben anschließend eine Beschäftigung aufgenommen.
Orga-Team und Gastgeber sind erfreut, dass das neue Format so gut angenommen wurde.
Gabi Wenke (1.r.) und Dr. Wiebke Wesseling (4.v.l.) überreichten die MINT-Patenurkunde an die Marienschule Emsdetten und Feldhaus GmbH & Co. KG. Einmal pro Woche erhielten die Jugendlichen dort Einblicke ins Arbeitsleben.
sind individuell gestaltete Kooperationen zwischen Unternehmen und Schulen oder anderen Institutionen. Sie werden vom zdi-Zentrum Kreis Steinfurt koordiniert und durch eine Patenurkunde besiegelt.
neue MINT-Patenschaften mit 3 Schulen und 5 Unternehmen
wurden in 2025 geschlossen.
Insgesamt gibt es im Kreis Steinfurt inzwischen 14 MINT-Patenschaften - weitere sind in Planung.
Förderprogramm für Maßnahmen zur vertieften Berufs- und Studienorientierung
Es ist ein zdi-Gemeinschaftsprogramm zur vertieften Berufs- und Studienorientierung (BSO) im Bereich MINT. Das Förderprogramm soll Schülerinnen und Schülern ab der Klasse 7 allgemeinbildender Schulen einen detaillierten Einblick in MINT-Fächer ermöglichen und damit die Ausbildungs- und Studienneigung fördern.
Zur Verfügung stand in 2025 ein Budget von
für vertiefte Berufs- und Studienorientierung im Kreis Steinfurt
Das zdi-Zentrum Kreis Steinfurt unterstützt bei der Realisierung von außerschulischen MINT-Maßnahmen. Die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW tragen die Finanzierung des Programm jeweils hälftig.
Vom Schulbus zum Medienmobil: Das zdi-BSO-MINT-Projekt bot den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Martinum Emsdetten praxisnahe Lernerlebnisse.
Im Rahmen von zdi-BSO-MINT fand erstmalig ein MINT-Ideathon statt. Dabei entwickelten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Lehrpersonen sowie Unternehmens- und FH-Vertretenden drei neue Workshop-Konzepte, die alle als förderwürdig genehmigt wurden.
Dr. Wiebke Wesseling (2.v.r.) beim MINT-Ideathon
Ich glaube, das ist das Schöne an diesem Workshop: Hier werden die Ideen von Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und Unternehmen in Einklang gebracht.
Ein Unternehmensvertreter
Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist eine Herausforderung, die heute viele Beschäftigte und Betriebe betrifft und in Zukunft – bedingt durch den demographischen Wandel – stark an Bedeutung gewinnen wird.
Das Netzwerk Beruf und Pflege im Münsterland unterstützt die Unternehmen in der Region dabei als direkter Ansprechpartner vor Ort.
Es zeigt, wie sich Arbeits- und Pflegewelt besser verzahnen lassen und wie Unternehmen ihren Mitarbeitenden Sicherheit und Flexibilität im Umgang mit dieser herausfordernden Lebensphase geben können.
Als Teilnehmer des "Landesprogramms zur Vereinbarung von Beruf und Pflege NRW" haben der Kreis Steinfurt wie auch die WESt vor einiger Zeit die Charta zur Vereinbarkeit von Beruf & Pflege unterzeichnet. Besonders freuen wir uns, nun mit unseren Maßnahmen als Best-Practice-Beispiel auf der Website "Netzwerk Beruf + Pflege Münsterland" gelistet zu sein.
Christian Holterhues, Landrat Dr. Martin Sommer und Thomas Ostholthoff (Haupt- und Personalamt Kreis Steinfurt)
Ein Highlight der vielfältigen Aktionen des Bündnisses für Arbeit und Inklusion im Kreis Steinfurt war u.a. die Aktionswoche unter dem Motto:
Mit der Aktionswoche „Inklusion und Arbeit“ hat die WESt gemeinsam mit zahlreichen Partnern ein starkes Zeichen für Teilhabe im Berufsleben gesetzt.
Vom 7. bis 11. April 2025 stand der Kreis Steinfurt im Zeichen von Begegnung, Aufklärung und Zusammenarbeit – mit dem Ziel, Menschen mit Behinderung und Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus der Region zusammenzubringen. Angeboten wurden zwölf Veranstaltungen, sowohl online als auch in Präsenz, mit inspirierenden Vorträgen, praxisnahen Workshops und spannenden Austauschformaten.
Inklusion ist ein echter Gewinn für Unternehmen, Beschäftigte und die Gesellschaft. Unsere Aktionswoche hat gezeigt, wie vielfältig, praxisnah und bereichernd Inklusion sein kann – wenn man ihr Raum gibt.
Christian Holterhues
Den Sonderpreis stellvertretend für alle Beteiligten entgegen nahmen Frank Tischner und Christian Holterhues. Links: Thomas Hans (Präsident Marketing-Club), rechts: Jörg Kersten (Agentur medlay)
Mit einem Sonderpreis zeichnete der Marketing Club Münster-Osnabrück bei der Verleihung des Marketingspreises 2025 die Kampagne „Inklusion Münsterland“ aus. Thomas Hans würdigte als Präsident des Marketing Clubs vor allem das breit aufgestellte Aktionsbündnis und das Ziel der Kampagne, die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen für Menschen mit Behinderung im Münsterland zu erhöhen.
an die WESt gerichtete Anfragen nach Immobilien und Gewerbeflächen
gab es in 2025. Das ist eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr (33) - dennoch zeigt sich aufgrund der anhaltenden schwierigen wirtschaftlichen Lage eine deutliche Zurückhaltung bei Unternehmen und Investoren. Eingehende Flächenanfragen leitet die WESt an die Kommunen weiter und pflegt den regelmäßigen Austausch mit allen Beteiligten.
aktuelle Inserate in der Gewerbeimmobilienbörse
Mit der Gewerbeimmobilienbörse bietet die WESt einen kostenfreien Service für die Vermittlung von verfügbaren Büros, Ladenlokalen, Hallen und Produktionsflächen im Kreis Steinfurt. Das Tool bietet zahlreiche Such- und Filterfunktionen und eine übersichtliche Karten- und Listenansicht.
Referenten und Orga-Team der Fachveranstaltung in Neuenkirchen
Teilnehmende an Fachveranstaltungen
Rund 40 Teilnehmende kamen in Neuenkirchen zusammen, um sich über nachhaltige Baukonzepte, aktuelle Vergabekriterien sowie Fördermöglichkeiten zu informieren. Besonders die praxisnahen Beispiele und die Möglichkeit zum direkten Dialog mit den Experten fanden großen Anklang. Organisiert wurde die Veranstaltung von der WESt und dem energieland 2050.
Zu diesem Themenfeld kamen rund 85 Experten aus der Region zusammen, um sich über Klimarisiken für Unternehmensstandorte, nachhaltigen Neubau, Bauen im Bestand und Fördermöglichkeiten auszutauschen. Als inhaltliche Grundlage diente der Handlungsleitfaden des Projekts Logist.Plus, den Timo Beiermann von der WESt im Rahmen der Veranstaltung vorstellte. Aufbauend darauf wurden vertiefende Fachbeiträge, Fördermöglichkeiten und Praxisbeispiele präsentiert. Das Event fand in Kooperation mit der Goldbeck Nord GmbH und den Partnern des Logist.Plus Projektverbundes von Stadt und Landkreis Osnabrück statt.
Die EXPO REAL in München ist der Treffpunkt für nationale und internationale Akteure aus der Immobilien- und Baubranche. Auch in 2025 nahm die WESt für den Kreis Steinfurt als Partnerin auf dem Gemeinschafsstand Münsterland teil. Zum ersten Mal waren diesmal die Firmen Fiege und Gieseke GmbH aus dem Kreis Steinfurt mit dabei.
Im Mittelpunkt standen die Themen Logistik, Gewerbeparks und nachhaltige Gewerbegebiete. Zudem stellte die WESt ausgewählte Gewerbeflächen aus den 24 Kommunen des Kreises Steinfurt vor – darunter unter anderem den I-NOVA Park in Ibbenbüren. Vor Ort nutzen Christian Holterhues und Sonja Raiber die Messe, um Kontakte zu knüpfen, Ideen auszutauschen und Impulse für die Weiterentwicklung der Region zu setzen.
GRIPS III ist bis heute ein optimaler Standort für innovative Unternehmen und Start-ups, die die Nähe zur Fachhochschule nutzen möchten. Das Gebäude der WESt befindet sich direkt am Technologie-Campus der FH Münster in Steinfurt.
In 2025 gab es einen Mieterwechsel: Die durch die Kündigung der vebitosolution GmbH freigewordenen Räumlichkeiten wurden zum 01.03.2025 direkt neu vermietet. Aktuell ist GRIPS III zu 100 Prozent ausgelastet.
Folgende Maßnahmen wurden im vergangenen Jahr umgesetzt:
Bei Inbetriebnahme der PV Anlage auf dem Dach des GRIPS-Gebäudes: (v.l.) Reiner Nietiedt und Sven Kiesow (beide Energieland Kreis Steinfurt Bürgerenergiegenossenschaft eG) sowie Christian Holterhues
Durch die Kooperation mit der Energieland Kreis Steinfurt Bürgerenergiegenossenschaft haben wir unser Gebäude modernisiert, ohne dabei eigenes Geld in die Hand nehmen zu müssen. Wir freuen uns, nun von günstigem grünen Strom vom eigenen Dach profitieren zu können.
Sonja Raiber
Der Glasfaserausbau im Kreis Steinfurt ist seit Ende 2025 weitestgehend abgeschlossen. Das Ergebnis:
Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt sind es 52,8 %, in ganz NRW 52 % (Stand: Juni 2025, Quelle: BREKO Marktanalyse)
Trotzdem bleiben weitere Fragen offen:
Was ist mit den letzten Prozent an unterversorgten Adressen? Wo liegen diese Adressen und wie kann man eine Versorgung möglichst effizient erreichen? Was passiert, wenn die alten Kupfernetze zukünftig abgeschaltet werden?
Diese und weitere Fragen zur digitalen Infrastruktur diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auf der von der WESt organisierten Glasfaserkonferenz 2025 in Wettringen.
Um proaktiv die letzten Lücken zu schließen, führt der Kreis Steinfurt gemeinsam mit der syte GmbH aus Münster ein innovatives Pilotprojekt u. a. in Wettringen durch. Mittels künstlicher Intelligenz werden gezielt Nachverdichtungs- und Bebauungspotenziale im Kernort identifiziert und ortsgenau bestimmt.
Das Publikum zeigte großes Interessere an den Vorträgen von Ingmar Ebhardt (Breitbandkoordination Kreis Steinfurt), Anika Meisters (syte GmbH) und Prof. Dr. Stephan Breide (FH Südwestfalen).
Abschluss der letzten Förderprojekte, unter anderem:
Die Projektbeteiligten freuen sich über den erfolgreichen Abschluss des Glasfaserprojekts Emsdetten
In Emsdetten wurden in 2025 die letzten unterversorgten Gebiete ans Glasfasernetz angeschlossen. Die Gigabitkoordinatoren Ingmar Ebhardt und Anna Schulte übernahmen das Antragsverfahren für die Stadt Emsdetten.
Emsdetten ist somit die erste der vier großen Städte im Kreis, für die eine vollständige Glasfaserabdeckung erreicht ist.
Auch die letzten Projekte zur Versorgung der Weißen Flecken wurden abgeschlossen in:
- Neuenkirchen | - Laer |
- Wettringen | - Ochtrup |
- Altenberge | - Lotte |
- Horstmar | - Steinfurt |
100 % Glasfaser in allen Gewerbegebieten im Kreis
Zum Ende des Jahres 2025 wurden die letzten geförderten Ausbaugebiete fertiggestellt: in den Gewerbegebieten der Gemeinden Altenberge, Lotte und Steinfurt. Zuvor war in 11 von 24 Kommunen im Kreisgebiet keine flächendeckende FTTB-Versorgung gegeben. Durch den "Sonderaufruf für Gewerbegebiete im Rahmen der Bundesbreitbandförderung" sind jetzt nach Anbieterangaben alle Gewerbegebiete im Kreis Steinfurt zu 100 % mit Glasfaser erschlossen.
Die WESt begleitete gemeinsam mit der Aconium GmbH einige Messprüfungen zur Glasfaserversorgung in mehreren Kommunen des Kreises Steinfurt, um die Qualität des Netzausbaus und die zweckentsprechende Verwendung der Fördermittel zu überprüfen.
Beteiligt waren die Netzbetreiber epcan GmbH, Muenet GmbH, Stadtwerke Emsdetten GmbH, Deutsche Glasfaser und Telekom Deutschland GmbH. An den Prüfungen nahmen Breitbandkoordinator Ingmar Ebhardt sowie sein Teamkollege Timo Beiermann teil, der die finanzielle Abwicklung der Projekte noch bis Jahresende unterstützte.
Erfolgreiche Anträge für die dunkelgrauen Flecken (< 200 Mbit/s)
Es bleiben nicht mehr viele Bereiche, die man im Kreis Steinfurt erschließen kann. Für die Ausschreibung für die sogenannten dunkelgrauen Flecken hat der Kreis lediglich noch für fünf Kommunen einen Antrag gestellt:
Neben dem Abschluss der letzten Projekte der weißen und grauen Flecken stand 2025 ganz im Zeichen administrativer und abrechnungstechnischer Aufgaben, die sich auch in 2026 fortsetzen.
Ebenso wurde die Anschlussförderung für die Stelle "Koordinierung Digitale Infrastruktur NRW" bewilligt.
Gigabitkoordinator Ingmar Ebhardt
Highlight Kostensenkung:
Von den 21 bis Ende 2025 abgeschlossenen Förderprojekten konnten für 17 im vergangenen Jahr die Schlussrechnung gestellt werden. Die von Bund, Land und den beteiligten Kommunen bewilligten und somit eingeplanten Gesamtkosten betrugen für diese Projekte 112 Mio. €.
Durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten bei den Genehmigungen und die Nutzung der Ortskenntnisse lokaler Tiefbauunternehmen konnten die Kosten um rd. 12 % auf 98,6 Mio. € gesenkt werden.
Das konkrete Ergebnis:
Einsparung
Geld, das die öffentlichen Haushalte nicht mehr belastet.
Seit 15 Jahren engagiert sich die Kreiswirtschaftsförderung erfolgreich für den Breitbandausbau in der Region. Durch gezieltes Einwerben von Fördermitteln des Bundes und des Landes und in einer engen Zusammenarbeit mit relevanten Partnerinnen und Partnern ist es gelungen, den Kreis Steinfurt nahezu flächendeckend mit leistungsfähigen Gigabit-Anschlüssen zu versorgen und so die digitale Zukunft der Region aktiv mitzugestalten. Heute gehört der Kreis im Bereich der Glasfaserversorgung deutschlandweit zur absoluten Spitzenklasse!
Eigenanteil der Kommunen
Fördermittel von Land und Bund
Eine ausführliche Bilanz über die Entwicklung in den letzten 15 Jahren finden Sie hier:
Wir haben unser Ziel - Glasfaservollversorgung von > 95 % aller Adressen im Kreis Steinfurt - schon damals offensiv vertreten und wurden von vielen Seiten wahlweise belächelt oder für verrückt erklärt.
Ingmar Ebhardt
Unser Erfolg basiert auf zwei Säulen:
Wo immer es möglich war, haben wir auf Fördermittel verzichtet. Ca. 85 Prozent aller Adressen werden durch Privatinvestitionen ganz ohne Förderung versorgt.
Veranstaltungen mit
Teilnehmenden
hat die WESt insgesamt in 2025 angeboten. Damit sind die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr (101 / 6.375) nochmals leicht gestiegen.
61 Events wurden online angeboten, 50 in Präsenz.
Neben eigenen Formaten werden viele Veranstaltungen gemeinsam mit Partnerinstitutionen durchgeführt. Dieses sind insbesondere die Wirtschaftsförderungsgesellschaften benachbarter Münsterlandkreise, Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück, FH Münster, IHK Nord Westfalen, Wirtschaftsvereinigung Steinfurt e.V. (WVS), Kreishandwerkerschaft Steinfurt Warendorf, BVMW (Bundesverband mittelständischer Wirtschaft) und viele weitere Institutionen wie auch viele Schulen und die Kommunen des Kreises Steinfurt.
Ein ganz besonderer Dank gilt den Unternehmerinnen und Unternehmern im Kreis Steinfurt, bei denen die WESt Veranstaltungen vor Ort durchführen durfte. Mit beeindruckenden Best-Practice-Beispielen, Vorträgen, Betriebsbesichtigungen konnten sie viele wertvolle Impulse liefern.
Follower über Social Media & Newsletter
Crossmedial informieren wir über aktuelle Veranstaltungen, Förderprogramme und unsere kostenfreien Beratungs- und Informationsangebote und stellen sicher, dass wichtige Entwicklungen in der Region wahrgenommen werden.
Schwerpunktmäßig nutzen wir folgende Kanäle
Katrin Herbers
Carolin Ludmann
Die Website der WESt sowie gezielte Mailingaktionen an Unternehmen tragen ebenso zur Verbreitung von wichtigen Informationen bei.
In 2025 startete der Prozess für den Relaunch der WESt-Homepage. Die neue Seite wurde im Frühjahr 2026 freigeschaltet.
Charlotte Stullich (r.) und Andrea Köning (l.) aus dem PR-Team
Vor 25 Jahren haben wir den Grundstein gelegt für mehr Nähe zur Wirtschaft und größere Flexibilität. Aus dem Wirtschaftsförderungsamt wurde die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt. Seit dem Jahre 2000 agieren wir als Tochtergesellschaft des Kreises Steinfurt in Form einer eigenständigen GmbH.
Ein Vierteljahrhundert voller Ideen, Begegnungen, Initiativen und Erfolge! Das Jubiläum 25 Jahre WESt haben wir daher zum Anlass genommen, beispielhaft diejenigen zu Wort kommen zu lassen, mit denen wir tagtäglich im Austausch sind: unsere Unternehmerinnen und Unternehmer im Kreis Steinfurt. Unter dem Motto „24 + 1“ haben wir in allen 24 Orten des Kreises Steinfurt ein Unternehmen besucht und gefragt:
„Was wünschen Sie sich für die Zukunft im Kreis Steinfurt“.
Das Ergebnis sind beeindruckende „24 + 1 Zeilen für die Zukunft“.
Beim Tag der offenen Tür der Kreisverwaltung Steinfurt öffnete auch die WESt die Türen ihrer Villa und verwandelte diese in ein Inno-Lab - eine digitale Ausstellung in Kooperation mit der FH Münster. Ein cooles Kinderprogramm zog zudem viele Familien an.
Die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt ist eine 100 %ige Tochter der Beteiligungsgesellschaft des Kreises Steinfurt. Organe sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung:
Vorsitzender der Gesellschafterversammlung: Dr. Martin Sommer
Stellvertretender Vorsitzender 2025: Matthias Himmelreich
Geschäftsführung: Christian Holterhues
Mitglied | stellvertretende Person
Dr. Martin Sommer | Matthias Himmelreich
Hermann Berentelg | Detlev Viefhues
Rudolf Diekmann | Robert Everwand
Karl Kösters | Herbert Albers
Ewald Winter | Manfred Kleimeyer
Matthias Himmelreich | Gernod Gierschner
Gundula Grommé | Wilhelm Dierksen
Nils Kockmann | Wiltrud Kampling
Jan-Philip Zimmermann | Elke Schuchtmann-Fehmer
Hans-Jürgen Streich | Wiebke Reerink
Christoph Boll | Albert Üffing
Mitglied | stellvertretende Person
Dr. Martin Sommer | Christian Termathe
Robert Everwand | Dr. André Böing
Karl Kösters | Wilfried Grunendahl
Lars Lammering | Annegret Raffel
Rudolf Diekmann | Reinhard Brüning
Markus Gerweler | Ralf Siemering
Gundula Grommé | Frank Sundermann
Kai Brehe | Mirko Bamming
Laura Grasler | Christine Bendschneider
Josua Kümper | Gerrit Bresch
Dr. Ekkehard Grützner | Albert Üffing
Drei Gesellschafterversammlungen haben stattgefunden. In der letzten Sitzung am 29.10.2025 verabschiedeten Landrat Dr. Martin Sommer und Christian Holterhues die langjährigen Mitglieder:
Unser herzlicher Dank für das Engagement und die langjährig vertrauensvolle Mitarbeit als Gesellschafter der WESt!
Bereits zum zweiten Mal bot die WESt jungen Müttern die Möglichkeit einer Teilzeitausbildung, d.h. mit einer reduzierten Arbeitszeit von 30 Stunden wöchentlich. Stefanie Krasniqi hat in 2025 erfolgreich ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement abgeschlossen. Sie war bei der WESt in verschiedenen Bereichen eingesetzt und darüber hinaus auch in einzelnen Ämter der Kreisverwaltung Steinfurt.
„Ich schätze es sehr, dass ich mit diesem Teilzeit-Modell Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren konnte.“
Stefanie Krasniqi (ehemalige Auszubildende bei der WESt)
Das WESt-Team hat in 2025 drei Schülerpraktikanten, eine Studentin der Rechtswissenschaften sowie eine internationale Postgraduate-Praktikantin zur beruflichen Orientierung betreut. Alle fünf betonten, dass sie dank der guten Betreuung und der vielfältigen Einblicke bei der WESt viel auf aus dem jeweiligen Praktikum mitnehmen konnten.
Ohne sie geht gar nichts: Beim Admin-Team laufen alle administrativen und organisatorischen Fäden zusammen. Auch in diesen Bereichen wurden in 2025 zahlreiche neue Impulse gesetzt und Abläufe optimiert. Insbesondere die in 2025 geplante und in 2026 umgesetzte IT-Migration wie auch der anstehende Büroumzug nahmen viel Raum ein.
Anne Böttick (Assistenz), Anja Bülters (Personal) & Markus Rößing (Buchhaltung/Controlling)
Herausgeber:
Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH Carl-Benz-Str. 5 48565 Steinfurt www.westmbh.de
Verantwortlich für den Inhalt i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV Christian Holterhues
Konzeption u. Redaktion: Andrea Köning, WESt mbH
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